Lebensmitte, vielleicht

Dunkel zieht die Zeit vorbei,
Stunde um Stunde, Tag um Tag
in diesem Winter.
Da war einst der Frühling
voller Farbe und Leben, das Licht wuchs heran.

Dann der Sommer, reif und warm und so hell,
so angefüllt mit Freude, mit purer Lebendigkeit,
als ob er nie zu Ende ginge.

Bunt kam der Herbst,
prall, noch einmal fröhlich mit seinen satten Farben.
Bis die Farben verblassten und die letzte Wärme floh.

Und nun eben dieser Winter.
Er bringt mehr Tod als die Winter davor, mehr Traurigkeit.
Er macht das Vergängliche spürbarer, als seine Ahnen es taten.

Doch wir wollen ihn nicht gewinnen lassen,
noch sind wir da und stark genug,
um fröhlich zu sein und den nächsten Gast zu begrüßen.

Mit einem Schimmer von Glück in unseren Herzen
heißen wir ihn willkommen,
den Frühling, den neuen,
mit seinem wunderbaren Wachstum
von Leben, Licht und Freude.

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1 Kommentar

  1. Hallo Katja,
    das Gedicht ist sehr schön!!!!
    freue mich jetzt schon auf mehr!
    Julia Engelmann ist auch lesenswert, finde ich.
    Gruß Dorchen

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