Endlich! „Wellenspiel“ ist in Krummin

Vergangene Woche haben wir unsere H-Jolle „Wellenspiel“ aus dem Winterlager in der Holzbootwerft in Freest geholt und sind nach Krummin gesegelt. Dort wartet das schöne alte Regatta-Boot jetzt auf seinen Einsatz. Im Juli ist unser erster Fortgeschrittenen-Segelkurs in diesem Sommer – und da darf „Wellenspiel“ nicht fehlen. Während unseres kleinen Törns von Freest nach Wolgast haben wir ein Video gedreht. Ein bisschen ruhige Segelatmosphäre zum Chillen. Zugegeben: Der letzte Teil über die Krumminer Wiek gegen Wind und Welle war etwas ruppig. Aber da haben wir die Kamera nicht mehr aus der wasserdichten Tonne geholt. 😉

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Um eines einmal klarzustellen

Ralf und ich betreiben die Segelschule Rückenwind seit mehr als zehn Jahren. Wir bringen den Menschen das Segeln und das Motorbootfahren bei. Wir erklären die Theorie vom Anfängerkurs bis hin zu anspruchsvollen Yachtsegelscheinen, bei denen die Navigation schon das Niveau der Berufsschifffahrt erreicht. Vom Frühjahr bis in den Herbst verbringen wir viele Stunden mit unseren Teilnehmern auf dem Wasser.

Die Segelschule ist unsere Arbeit – nicht unsere Freizeit

Diese Arbeit macht uns Freude, und viele unserer Teilnehmer sind uns ans Herz gewachsen. Aber es ist trotz allem noch unsere Arbeit. Nicht unsere Freizeit. Nicht unser reines Vergnügen. Mit anderen Worten: Müssten wir unseren Lebensunterhalt nicht verdienen, würden wir die Arbeit nicht machen. Dann würden wir unsere Zeit auf andere Weise verbringen. Und damit bin ich beim Thema. Seit Jahren ärgere ich mich darüber, dass wir immer wieder Menschen begegnen, vor denen wir uns dafür rechtfertigen müssen, dass wir für unsere Arbeit Geld nehmen.

Gerade eben im Naturhafen Krummin: Ich habe diesen Beitrag geschrieben und gucke mal nicht so glücklich wie sonst. Wenn man an einem schönen Ort arbeitet und die Arbeit Freude macht, ist sie dann weniger wert?

Allzu oft wird es auch als selbstverständlich hingenommen, dass wir den Unterricht überziehen, um ein Thema zu vertiefen oder eine Navigationsaufgabe noch einmal zu erklären. Dass der Lehrer nach dem Unterricht oder in der kleinen Pause, die er zwischendurch braucht, um durchzuatmen, den einen oder anderen Seemannsknoten noch mal zeigt oder auf irgend ein anderes Problem eines Teilnehmers eingeht.

Wenn wir den Unterricht bei einem einwöchigen Theoriekurs an einem Abend mal eine halbe Stunde länger machen, ist das für uns okay. Aber wenn das drei, vier Mal passiert, arbeiten wir eineinhalb oder zwei Stunden gratis. Das Gleiche gilt natürlich für den praktischen Unterricht: wenn wir die Segelzeit überziehen, damit jeder das Manöver ein weiteres Mal üben darf, obwohl der Unterricht eigentlich schon zu Ende wäre.

Was würde der Handwerker machen?

Würde der Handwerker das auch machen, der Euer Auto repariert oder Euer Badezimmer fliest? Nein! Der schreibt die Arbeitsstunden auf, und hinterher kommt die Rechnung. Kein Mensch wundert sich dann über 50 oder 60 Euro Stundenlohn. Das ist eben so, da muss niemand etwas erklären.

Aber in der Segelschule, bei Katja und Ralf, da ist das doch anders! Die haben ihr Hobby zum Beruf gemacht. Es ist doch gerade so schön hier auf dem Boot. Da muss man doch nicht aufs Geld gucken. Die machen das ja schließlich gern. Die arbeiten da, wo andere Urlaub machen.

Ja, Ihr Lieben, wir arbeiten da, wo andere Urlaub machen. Von dem Geld, das wir erwirtschaften, müssen wir leben. Wir müssen Essen und Kleidung kaufen, unsere Krankenversicherung bezahlen, für unsere Altersvorsorge sparen, wir brauchen Strom und Heizung und vieles mehr. Wie alle anderen Menschen auch. Die Zeit, die wir mit Euch auf den Booten und im Theorieunterricht verbringen, ist – so nett das auch alles sein mag – unsere Arbeitszeit.

In dieser Zeit können wir zudem andere notwendige Arbeiten nicht erledigen. Zum Beispiel Bootspflege, Kundenberatung per E-Mail oder Telefon, Buchführung, Reinigungsarbeiten, Materialeinkäufe für die Segelschule und vieles mehr. Diese Dinge machen wir teilweise später abends oder nachts. Oder wir vergeben Aufgaben an externe Anbieter. Die Externen bekommen natürlich die üblichen Stundenlöhne.

Ich habe mich erst aufgeregt, dann war ich traurig

Warum ich diesen Beitrag heute bringe, hat einen Grund. Gestern habe ich mich erst total aufgeregt, und danach war ich traurig. Und am besten kann ich mir Luft machen, indem ich einfach alles aufschreibe. Da hatte jemand, der bald die Prüfung für den Sportbootführerschein See machen möchte, ein Problem mit einer Prüfungsaufgabe. Ralf wollte helfen und hat einen Termin vereinbart, den er noch irgendwie zwischen den Segelkurs und den abendlichen Theoriekurs in den Kalender zwängen konnte.

Die Kursteilnehmerin kam, und Ralf hat ihr eine halbe Stunde Nachhilfe gegeben. Dann fragte sie ihn, wie viel er dafür bekomme. Vielleicht war das ja eine rhetorische Frage, aus Höflichkeit gestellt, und eigentlich wurde die Antwort „nichts“ erwartet. Ralf aber, der selber ein gutmütiger, freigebiger und großherziger Mensch ist, sagte: „Bezahle einfach, was du möchtest. Du kannst ja deinen eigenen Stundenlohn nehmen und mir die Hälfte davon geben.“ Er hat damit gerechnet, dass sie das dann auch machen würde. So wie er selbst in dieser Situation übrigens gehandelt hätte.

Wie eine Ohrfeige für Ralf

Die Teilnehmerin kam dann zu mir, um zu bezahlen, denn ich war vorne im Büro. Fünf Euro war ihr die halbe Stunde wert. Das kam mir vor wie eine Ohrfeige für Ralf. Muss ich mir jetzt Sorgen machen, dass sie selbst so wenig verdient? Oder fand sie tatsächlich, dass Ralfs Arbeit so wenig wert war? Er hat ihr geholfen, er hat sich die Zeit genommen, er hat sich extra beeilt und auf seine Pause verzichtet. So was macht mich echt wütend.

Ist Lohn nur ein Trostpflaster?

Wenn ein Mensch seine Arbeit gern tut, muss man sie ihm dann nicht bezahlen? Ist Lohn etwa nur ein Trostpflaster dafür, dass man seine Zeit mit einer Tätigkeit verbringt, die man nicht mag? Was ist dann mit den Handwerkern, Musikern, Schauspielern, Lehrern, Ärzten und vielen anderen, die ihren Beruf lieben? Ihr merkt, ich rege mich immer noch auf.

Deshalb beende ich diesen Text jetzt besser. Heute ist wieder Segelkurs, ein sehr netter Kurs übrigens, auf den ich mich freue. Trotzdem. Den Frust musste ich mir jetzt mal von der Seele schreiben.

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20 Jahre Schatz und Schatz

Gestern hätten wir eigentlich feiern müssen. Denn gestern haben wir sie nun wirklich geschafft, die runde 20. Seit zwei Jahrzehnten segeln und stapfen und fahren wir zu zweit durch diese Welt. Und jedes einzelne davon war schön. Trotz der Rückschläge, Knochenbrüche, Krankheiten und traurigen Ereignisse, die wir zwischendurch natürlich auch erlebt haben.

Wie gesagt, wir hätten feiern müssen. Aber im Moment haben wir so viel Arbeit und an jedem Abend Theorieunterricht, so dass uns zum Feiern dann doch der Elan fehlte. Immerhin hat es für ein Selfie gereicht. 🙂 Und das schöne Spruchband am antiken Schrank in der Segelschule passt so wunderbar zu unserem Leben.

Der 9. Juni 2000 war ein Freitag, ein schöner, heißer Tag. Es war der Freitag vor Pfingsten, und ich hatte frei. Für diesen Abend hatte ich zum allerersten Mal Ralf zum Essen eingeladen. Also bin ich den ganzen Nachmittag in der Küche herumgewirbelt. Ralf kannte meine Wohnung am Mühlenkamp in Hamburg-Winterhude noch gar nicht. Und ich hatte richtig Lampenfieber vor dem Abend. Würden wir uns genug zu erzählen haben? Würde er mein Essen mögen? Oder würde am Ende alles im Desaster enden?

Das besondere Menu: italienisch mit vier Gängen

Weil wir beide gern italienisch essen, habe ich damals italienisch gekocht. Das Menü werde ich nie vergessen, und noch heute koche ich es im Frühsommer, wenn wir uns an diesen allerersten Abend bei mir zu Hause erinnern möchten. Es ging mit den Antipasti los: selbst gemachte Mozzarellatomaten und dazu eingelegte Oliven, Pilze und Gemüse aus dem italienischen Geschäft nebenan. Dann kam die Pasta – Spaghetti aglio e olio, mit Knoblauch, Peperoncini und viel Olivenöl. Als Hauptgericht gab es Saltimbocca, klassisch aus Kalbfleisch, mit Parmaschinken und großen Salbeiblättern. Dazu italienischen Salat. Und zum Nachtisch Erdbeeren in Rotwein. Es ist für uns immer noch das eine besondere Menu.

Barfuß und in Shorts – hurra, er fühlt sich wohl!

Ralf kam ganz verschwitzt an, denn er hatte vorher bei einem Umzug geholfen. Er fragte, ob er mal eben duschen dürfe. Klar, kein Problem. Wenige Minuten später kam er aus dem Bad, barfuß und in Shorts. Da wusste ich: Er fühlt sich wohl. Dann saßen wir stundenlang am Esstisch in meiner kleinen gemütlichen Küche. Dort standen Möbel im Landhausstil mit einer runden Messingspüle, am Fenster hingen gelbe Vorhänge, und wenn man rausguckte, sah man die Feuerleiter. Und zu erzählen hatten wir uns eine Menge. Es wurde ein wunderschöner Abend.

Die Zeit hält uns zum Narren

Mir kommt es vor, als wäre es gestern gewesen. Dabei haben wir so viel erlebt in diesen zwanzig Jahren. Die Zeit kann einen ganz schön zum Narren halten. Da reißt sie einen mit und bringt ständig neue Wendungen, Ereignisse, Überraschungen, Herausforderungen, Veränderungen – und dann tut sie auf einmal so, als wäre sie nie dagewesen.

Ralf hat sich neulich „mal wieder Saltimbocca“ gewünscht. Ab Ende nächster Woche geht es bei uns wieder etwas ruhiger zu. Da stehen die Chancen gut für ein italienisches Menü. 🙂

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Premiere geschafft

Unser erster Segelkurs zu Corona-Bedingungen ist zu Ende

Ein paar Impressionen vom Segelkurs bekommt Ihr in unserem Video.

Wir haben angefangen. So richtig mit echten Segelschülern auf den Booten. Direkt am 25. Mai, denn seit diesem Tag dürfen wir als Sportbootschule in Mecklenburg-Vorpommern ja wieder ausbilden. Seit diesem Tag kommen wir übrigens nicht mehr zur Ruhe. Denn das Telefon klingelt ständig, vielen Menschen mailen uns und fragen nach Kursen.

Kein ungebremster Start

Darüber freuen wir uns natürlich sehr. Doch wir können leider nicht ungebremst in die verspätete Saison starten. Die Pandemie ist ja nicht vorbei, weiterhin gibt es Einschränkungen, und natürlich wollen wir nicht, dass sich das Virus durch unsere Schule verbreitet. Also haben wir ein Hygienekonzept erarbeitet, unseren Unterrichtsraum umgeräumt, einen Profi-Spender mit Handdesinfektionsmittel besorgt und noch mehr Desinfektionsmittel gekauft, um Tische, Türklinken, Rettungswesten und alles Notwendige zu desinfizieren. Wahnsinn, was das alles kostet – jetzt, wo diese Dinge so stark nachgefragt sind.

Der Kurs war schön – und für uns lehrreich

Unser erster Segelkurs war ein Versuchsballon. Er hat uns Spaß gemacht. Und er war für uns sehr lehrreich. Wir wollten das Arbeiten unter Corona-Bedingungen erst einmal üben und haben deshalb nur vier Teilnehmer aus Mecklenburg-Vorpommern in den Kurs aufgenommen. Nun sind unsere Schulungsjollen sehr geräumige und stabile Boote, zugelassen für jeweils sechs Personen an Bord. In normalen Jahren kalkulieren wir mit vier Kursteilnehmern auf jedem Boot.

An den ersten zwei bis drei Tagen fährt außerdem auf jedem Boot ein Segellehrer mit, da wir hier doch recht oft viel Wind haben und unsere Schüler deshalb nicht gleich allein losschicken möchten. Andere Segelschulen machen es teilweise von Anfang an so, dass ein Lehrer im Motorboot sitzt und mehrere Segelboote begleitet, auf denen die Schüler dann allein üben.

Segelkurse sind jetzt eher Privatunterricht

Nun müssen und wollen wir aber den Mindestabstand von 1,50 Meter einhalten. Und das geht nur, wenn auf jedem Boot nur zwei Kursteilnehmer mit dem Lehrer fahren. Mehr Personen können wir nur dann auf ein Boot setzen, wenn diese zum selben Haushalt gehören. Und auch da müssen wir dann aufpassen, dass die Schüler dem Lehrer nicht zu nahe kommen. Anders geht es im Moment nicht. Das haben uns die Erfahrungen aus dem ersten Kurs sehr deutlich gezeigt.

So sind also Ralf und ich mit jeweils zwei Teilnehmern auf zwei Booten gesegelt. Das bedeutet praktisch Privatunterricht – sehr intensiv, aber dafür kürzer als in „normalen“ Kursen. Denn bei nur zwei Schülern auf dem Boot ist jeder ständig gefordert. Sei es beim Steuern oder beim Führen der Segel – es gibt keine Pausen, keine Möglichkeit, sich zwischendurch mal zu erholen oder einfach nur die anderen zu beobachten.

Wir organsieren unsere Segelkurse neu

Ralf und ich haben auf der Basis dieser Erfahrung die Planung für unsere künftigen Segelkurse umorganisiert. Wir müssen die Teilnehmerzahl in allen Kursen reduzieren. Das bedeutet, dass bereits jetzt bis Ende August bis auf einen oder zwei Einzelplätze alle Segelkurse ausgebucht sind. In den vergangenen Tagen hatte ich etliche enttäuschte Anrufer am Telefon, die gern noch einen Platz gebucht hätten. Also habe ich Wartelisten angefangen. Enspannter sieht es im Moment noch bei den Motorbootkursen für den Sportbootführerschein See aus. Aber auch das kann sich schnell ändern.

Klingt luxuriös – aber das Gegenteil ist der Fall

Das alles klingt vielleicht jetzt sehr luxuriös. In Wirklichkeit bedeutet es aber, dass wir durch die Reduzierung der Teilnehmerzahlen in allen unseren Kursen – denn auch in den Theorieraum und aufs Motorboot passen jetzt ja viel weniger Menschen als sonst – weniger Einnahmen haben. Da wir den Unterricht jetzt anders organisieren müssen und für Theoriekurse teilweise Zusatztermine mit halber Teilnehmerzahl ins Programm genommen haben, fällt für uns in dieser Saison geschätzt 50 Prozent mehr Arbeit an. Und das bei weniger Umsatz als in „normalen“ Jahren.

In der Segelkurswoche Ende Mai habe ich fast jeden Abend bis Mitternacht am Computer gesessen, Büroarbeit erledigt und Kundenanfragen per Mail beantwortet. Dazu kamen dann auch noch Bootspflegearbeiten und Saisonvorbereitungen für unser kleines Charterboot. Arbeiten, die wir selber nicht schaffen, müssen wir an externe Unternehmen vergeben – und dafür aber die üblichen Stundenlöhne bezahlen.

Wir sitzen in der Zwickmühle

Wir sitzen also ein bisschen in der Zwickmühle. Denn wir können ja keine Kurse geben, die unter dem Strich so unwirtschaftlich sind, dass wir erst arbeiten und dann aus unserer privaten Kasse noch draufzahlen. Uns bis zum Umfallen selbst ausbeuten können und wollen wir auch nicht. Unsere Teilnehmer verärgern möchten wir ebenso wenig. Trotzdem müssen wir so arbeiten, dass wir von unseren Einnahmen leben können.

Was also tun? Die Preise erhöhen? Nachträglich noch Aufschläge auf die Kurspreise verlangen? Sicher würde es bei jemandem, der im Januar den Sommerkurs für den Preis X gebucht hat, Unmut erregen, wenn er plötzlich den Preis Y zahlen soll. Aber so wie im Moment geht es auch nicht weiter, denn die Segelschule ist ein kostenintensives Geschäft. Wenn alle Liegeplätze, Versicherungen, Wartungs-, Reparatur- und Pflegearbeiten, Mieten und anderen Kosten bezahlt sind, bleiben wahrlich keine Reichtümer übrig.

Die Nachricht, dass ab Juli die Mehrwertsteuer für ein halbes Jahr gesenkt wird, kam da für uns genau richtig. Denn das hilft uns, die finanziellen Einbußen zumindest teilweise auszugleichen. Wir werden zunächst also keine Aufschläge auf die Kurspreise machen und dann mal sehen wie es läuft. Das ist unsere Art, diese Steuersenkung an unsere Kunden weiterzugeben. Es wird dadurch ohnehin noch eine Menge Mehrarbeit auf mich zukommen, bis ich diese Veränderung buchhalterisch organisiert habe. Das bedeutet wohl noch ein paar Nächte am Computer, bis alles funktioniert. Aber besser als Preisaufschläge ist das allemal.

Gestern hat mich bereits jemand, der einen Kurs buchen wollte, gefragt, ob wir unsere Preise jetzt senken. Da musste ich dann erst mal einen kleinen Vortrag halten und die Situation erklären. Das war dann auch in Ordnung, denn die meisten Menschen haben ja Verständnis. Ich hoffe nur, dass ich diese Erklärung jetzt nicht dauernd wiederholen muss wie eine alte Schallplatte, die hängen geblieben ist.

Nächste Herausforderung: der Prüfungstag

Als nächste große Herausforderung steht jetzt die erste amtliche Sportbootführerscheinprüfung in Wolgast ins Haus. Die Prüfungen im März, April und Mai waren ja abgesagt worden. Dementsprechend groß ist jetzt der Andrang. Trotzdem müssen auch die Prüfer auf die Einhaltung des Mindestabstands achten. Die Prüfungen finden immer in unserem Unterrichtsraum statt. Der wird nicht größer. Wir sind gespannt, wie der Prüfungsausschuss das organisieren wird. Die Prüfung ist am 19. Juni. Danach sind wir schlauer.

Mein Blog geht weiter

Zum Bloggen hatte ich in den vergangenen beiden Wochen einfach keine Zeit mehr. Das wird sich in der Sommersaison wahrscheinlich so fortsetzen. Es kann also sein, dass ich es manchmal nur etwa alle zwei Wochen schaffe, etwas zu schreiben. Aber der Blog geht weiter.

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Morgen geht’s los

Ab morgen dürfen die Sportbootschulen in Mecklenburg-Vorpommern wieder ausbilden. Wir haben erst einmal einen sehr kleinen Segelkurs eingeplant, damit wir uns langsam an das Arbeiten unter Berücksichtigung der Corona-Einschränkungen herantasten können. Denn das alles ist für uns ja neu; wir müssen erst einmal sehen, wie es am besten funktioniert.

Für unsere Teilnehmer haben wir ein Hygiene-Konzept geschrieben, das wir allen vorher zugemailt haben. Auf jeden Fall sind wir guter Dinge und freuen uns auf die kommende Woche. Für alle, die in diesem Sommer bei uns segeln möchten, habe ich dieses kleine Gute-Laune-Video gemacht:

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